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Ein sicheres Halloween ist ein Happy Halloween!


Für Kinder ist der Herbstzeit inzwischen eine fast so spannende Jahreszeit wie die Weihnachtszeit. Halloween hat dem altbekannten Nikolauslaufen vielerorts sogar den Rang abgelaufen.

Sowohl zu Hause als auch außer Haus wird zu Halloween gebastelt, dekoriert und gefeiert.

Eltern denken dabei nicht unbedingt als Erstes an eventuelle Sicherheitsrisiken. Sie bestehen zwar – aber wer ein bisschen Vorsicht walten lässt, kann sich ganz entspannt auf den Spaß konzentrieren!

Beim Schnitzen von Kürbissen sollte darauf geachtet werden, wie alt die Kids sind. Die jüngsten können mit Filzstift das Gesicht aufmalen, sollten aber vom Schnitzen die Finger lassen.

Wer beim Schnitzen ein sicheres Werkzeug nutzen möchte, kauft sich ein spezielles Kürbismesser. Sofern die Eltern dabei sind, können sich ältere Kinder damit auch an Kürbisgrimassen versuchen.

Dass es sicherer ist, keine echten Kerzen in die fertigen Kürbisgesichter zu stellen, versteht sich von selbst. Sollen es doch die echten sein, dann müssen alle Regeln eines verantwortungsbewussten Umgangs beachtet werden. Vor allem gilt: nicht einfach den Raum verlassen!

Wenn die Kids am Abend durch die Nachbarschaft ziehen, um Süßigkeiten zu sammeln, sollten sie nicht nur ein Kostüm tragen das sie lieben, sondern auch eines, das sicher ist. Dafür sollten Eltern statt zu dunklen zu hellen Farben greifen und Reflektoren anbringen, damit ihr Kind gut sichtbar ist. Außerdem empfehlen sich schwer entflammbare Stoffe.

Idealerweise ziehen die Kinder in einer Gruppe los und das nicht unter sich, sondern begleitet von mindestens einem Elternteil. Die meisten Eltern werden ihre jungen Kinder sowieso begleiten wollen, wenn sie durch die Nachbarschaft gehen, und das ist auch empfehlenswert! Trotzdem ist eine gute Idee, dem Kind sicherheitshalber einen Zettel mit Adresse und Telefonnummer mitzugeben. Eine Taschenlampe schadet in dieser Jahreszeit auch nicht.

Wenn das Kind doch ohne elterliche Begleitung auf Tour geht, sollten die Eltern es mit Sicherheitsregeln vertraut machen. Dazu gehört es zum Beispiel, sich nicht von der Gruppe zu entfernen und unter keinen Umständen eine fremde Wohnung zu betreten. Außerdem sollte die Erreichbarkeit des Kindes via Handy sichergestellt sein. Wichtig ist auch, dass die Kids sich dort, wo sie klingeln, auskennen, sie also in der vertrauten Umgebung um ihren Wohnort herum unterwegs sind.

Wieder daheim angekommen, sollten sich Eltern zusammen mit den Kindern die Süßigkeiten anschauen und dafür sorgen, dass nicht alles auf einmal verputzt wird.

Mit diesen Tipps steht einem sicheren Halloween ohne Verletzungen, Unsicherheiten und Bauchweh hoffentlich nichts im Wege.

Wir wünschen viel Spaß!