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Elternbrief – Motivation

Liebe Eltern,

unsere Kleinsten sind beim Thema Motivation noch anders gestrickt als wir Erwachsenen. Man könnte fast behaupten, Kinder seien von Natur aus stets motiviert neues zu entdecken. Der innere Antrieb ist bei Kindern und Jugendlichen schlichtweg größer.

Fangen Kinder mit einer neuen Sportart an, ist die Motivation groß. Viele neue Eindrücke machen alles interessant und die Kinder erzählen mit leuchtenden Augen, voller Freude auf die nächste Stunde, von ihren Erlebnissen und neuen Bekanntschaften.

Mit der Zeit kann es dennoch sein, dass die Motivation nach und nach weniger wird. Die Kinder sind weniger begeistert, wenn es heißt: „Wir müssen jetzt los zum Training.“

Bei Erwachsenen ist es vielleicht ein bisschen leichter, sie wieder zu motivieren. Sie wissen, nachdem sie mehrere Wochen nicht beim Sport waren müssen ein paar Mal den inneren Schweinehund überwinden und gehen dann auch wieder regelmäßig hin. Oder im Zweifelsfalle gibt es ja noch Silvester und damit verbunden die motivierten Neujahrsvorsätze.

Da die Motivation entscheidend für den Erfolg und den Spaß ist, haben wir sie zum Thema des Monats gekürt und geben Ihnen und Ihren Kindern nachfolgend einige Tipps an die Seite, mit denen wir der Demotivation gemeinsam den Kampf ansagen können.

Vor dem Training

Ihr Kind diskutiert mit Ihnen, weil es heute keine Lust auf das Training hat? Vielleicht liegt es daran, dass es bis gerade eben mit dem besten Freund spielen durfte und diesen jetzt verlassen muss. Oder es durfte gerade noch ein paar Minuten am Computer spielen und soll diesen jetzt mitten im neu erreichten Level ausschalten. Da ist es verständlich, dass die Motivation vor dem Training nicht sehr groß ist. Dann kehren Sie den Spieß einfach mal um! Das Hausaufgaben machen oder Zimmer aufräumen lassen unsere Kleinsten doch gerne mal links liegen und freuen sich umso mehr auf den Sport.

Ziele setzen

Kommunizieren Sie zusammen mit Ihrem Kind, was es hier erreichen möchte. Das kann von Kind zu Kind variieren, aber jeder möchte etwas erreichen. Der höchste Rang, mehr Selbstbewusstsein, selbst einmal Kampfkunstlehrer zu werden. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über seine Ziele. Um diese nicht aus den Augen zu verlieren, kann es hilfreich sein, sie zu visualisieren und sie so immer im Hinterkopf zu haben.

Ziele erreichen

Sich Ziele zu setzen ist schön und gut. Allerdings setzen wir uns Ziele um sie dann auch zu erreichen! Dafür ist regelmäßiges Training unabdingbar. Trotzdem kann nicht jedes Ziel sofort erreicht werden. Deshalb ist es gut, dass durch die Prüfungen Teilziele erreicht werden. Die Vergabe von Gürteln oder Abzeichen ist gut als Ansporn und zur Visualisierung.

Freude an kleinen Dingen

Du hast die Prüfung bestanden! Super! Freue dich darüber! Du hast die neue Technik beim ersten Mal richtig umgesetzt! Das ist super! Sei stolz auf das was du erreicht hast. Sie als Eltern können das natürlich unterstützen. Kinder freuen sich über Ihr Lob.