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Elternbrief – Schwarzgurteinstellung

Liebe Eltern,

im November wird es in unseren Mattengesprächen um den Schwarzen Gürtel / dem ersten Master-Level gehen. Dieser ist häufig das höchste Ziel eines Kampfkunstschülers und manche beginnen mit dem Sport nur, um dieses zu erreichen. Jedoch verbirgt sich mehr hinter diesem Kleidungsstück als pures Können – es geht ebenso um eine besondere Lebenseinstellung.

Die Erlangung eines Gürtels verdeutlicht, dass man seine Technik weiterentwickelt und es auf die nächste Trainingsstufe geschafft hat. Jedoch geht es auch um das Verstehen der Kampfkunst, also die tiefe Auseinandersetzung mit dieser und deren Bedeutung für das eigene Leben. Deswegen geht man in vielen Kampfsportarten auch von geistigen Prüfungen aus. Es geht um die Verinnerlichung von Werten und Einstellungen.

Prinzipien eines Schwarzgurtträgers

Wer ein Meister im Kampfkunstbereich sein möchte, sollte nach den folgenden Prinzipien leben:

Strebsamkeit
entschlossen ein gesetztes Ziel verfolgen und dabei Vertrauen auf sich selbst haben

Standhaftigkeit
seinen Weg kennen, sich nicht ablenken lassen und sich selbst treu bleiben

Beharrlichkeit
Zweifel beseitigen und die Motivation bewahren

Disziplin
gewissenhaft und fleißig sein

Anpassungsfähigkeit
selbstbewusst mit Hindernissen umgehen und Verständnis für andere Ansichten haben

Ausgeglichenheit
Herausforderungen mit Ruhe begegnen und Konflikte respektvoll und harmonisch lösen

Werte für das Leben

Diese Werte sind immer wieder Thema in unseren Mattengesprächen, da wir sie als Zentrum des mentalen Trainings sehen. Das Erlernen einer Kampfkunst bedeutet nicht immer nur körperlich stark zu werden, sondern auch geistig. Deswegen sind Selbstbehauptung und Selbstbewusstsein so wichtige Konzepte in unserer Akademie. Die psychische Entwicklung, die Kinder und Jugendliche durch das Kampfkunst-Training erfahren, wird ihnen auch immer wieder im Alltag und Privatbereich zum Nutzen kommen.