Gute Gründe für Kampfsport - Kinder - Jugendliche

Kampfsport bringt Kinder voran

Während des Trainings erfährt man viel über seine Fähigkeiten und sich selbst. Dinge, die man sich vorher nicht zugetraut hätte, gelingen vielleicht nicht gleich beim ersten Versuch, aber schon nach einem Monat gelingt die Übung mit links. Nach einer erfolgreichen Trainingseinheit ist man verschwitzt, ausgepowert und ein wenig müde. All das lohnt sich für die neu erlernten Techniken und dafür, dass Körper und Geist gestärkt aus dem Training gehen. Dein Lehrer und dein Trainingspartner unterstützen dich stets dabei deine Ziele zu erreichen. Die Gemeinschaft gibt dir ein ganz anderes Gefühl, als im Fitness Studio für dich allein zu trainieren.

Sich von Schwierigkeiten nicht unterkriegen lassen

„Die Welt ist nicht immer nur eitel Sonnenschein! Und es geht nicht darum, wie hart man nur hart zurückschlägt, sondern wie es einem gelingt in jeder Situation weiter zu machen. Die Trainingselemente, mit denen der Gegner einen zu Boden wirft, die letzten zehn Minuten in denen man das Gefühl hat seine Arme werden schwerer und schwerer und trotzdem schlägt man weiter, all diese Dinge bereiten auf Hindernisse des Alltags vor.

Gewinne mehr Selbstachtung

Im Kampfsport muss jeder für Anerkennung und Erfolge hart arbeiten und regelmäßig im Training alles geben. Prüfungen um den nächsthöheren Rang oder Gürtel zu erlangen, sind dabei nicht verpflichtend, aber sinnvoll um mehr Selbstvertrauen und Selbstachtung aufzubauen. Der Stolz, den jeder nach einer bestandenen Prüfung empfindet, entschuldigt alle Mühen, die es einen gekostet hat dieses Ziel zu erreichen.

Kontakte knüpfen – Freunde finden

Kampfsport bringt Menschen zusammen, die sich sonst mit sehr großer Wahrscheinlichkeit nie kennen lernen würden. Nicht nur in der näheren Umgebung oder der Stadt, sondern auch in dem ganzen Land und dem Rest der Welt. Dinge wie der Beruf, die Herkunft, die Religion oder die Muttersprache sind unwichtig. Zählen tut in dem Moment nur der Sport zusammen mit anderen Sportlern.

Sei mutig

Um zum ersten Mal in eine neue Kampfkunstschule mit unbekannten Menschen zu gehen, bedarf es Mut. Das Herz schlägt schneller, die Hände sind feucht und es mischt sich ein bisschen Nervosität in die Vorfreude. Beim ersten Training ist es genauso, wenn der Partner zum ersten Mal mit seinem Schlag auf dich zielt. Du brauchst Mut um nicht aufzugeben, um wiederzukommen, jede Woche. Mit jedem Mal fühlst du dich dabei wohler, mutiger! So ist es auch im Alltag, denn auch da wirst du mutiger. Schwierige Dinge fallen dir mit einem Mal leichter, wenn du sie ansprichst, beispielsweise wenn du deinem Lehrer erzählst, dass andere dich ärgern oder wenn du Jugendliche im Bus darauf ansprichst, dass ihre Musik zu laut ist.

Zeige und werde respektiert

In den Köpfen vieler Menschen hat es sich fest integriert, dass Kampfsport Aggressivität schürt und Schläger ausbildet. Wer an diese Sachen glaubt, hat sich noch nie mit Kampfsport auseinandergesetzt oder es gar selbst ausprobiert, denn sonst wüsste er, dass es um Respekt geht. Es beginnt bereits vor dem Training, denn gestartet wird mit einer Verbeugung. Sucht man sich einen Trainingspartner, folgt eine Verbeugung und werden die Partner gewechselt, grüßt und bedankt man sich zunächst mit einer Verbeugung bei seinem alten Partner, bevor man sich dem Neuen zuwendet und auch diesen begrüßt. Ohne den Trainingspartner könnte keiner so effektiv trainieren, denn nur zusammen erreicht man im Training die besten Ergebnisse. Man achtet aufeinander, motiviert den Partner und arbeitet zusammen. Teamwork ist für uns alle wichtig!

Verteidige Dich selbst

Es kann immer unerwartet passieren, dass du dich in einer Situation wiederfindest, die schwierig oder gar gefährlich werden kann, weil jemand anderes unzufrieden oder aggressiv auf etwas reagiert. Durch regelmäßiges Kampfsporttraining gewinnst du ein sicheres Auftreten. Das strahlst du auch aus und gehst ruhiger an solche Situationen ran. Manchmal reicht das bereits aus, um den Druck raus zunehmen. Kommt es doch zu einer Konfrontation bist du als Kampfsportler besser vorbereitet. Viele die schon lange trainieren sagen aber, dass sie es noch nie anwenden mussten. Trotzdem ist es immer gut vorbereitet zu sein. Besser ein Krieger sein, der Blumen pflanzt, als ein Gärtner zu sein, der in den Kampf ziehen muss.