Öfter mal positiv denken

Leistung, Leistung, Leistung. Und dabei Perfektion. Erwachsene fühlen sich heutzutage oft genug unter Druck gesetzt, ihr Bestes zu geben. Wie ergeht es da erst Kindern?

Stärken geraten in den Hintergrund

Leider oft genauso. Denn Eltern geben ihr Streben nach Perfektionismus häufig – bewusst oder unbewusst – an den Nachwuchs weiter. Schnell geraten die vielen Stärken eines jeden Kindes in den Hintergrund angesichts angeblicher zu behebender Schwächen, die kritisiert werden. So kann beim Kind ein negatives Selbstbild entstehen, das ihm die Motivation nimmt.

Loben

Es geht nicht darum, ein Kind ständig über den grünen Klee zu loben und alles andere zu ignorieren. Dennoch ist der Effekt von Lob und die Betonung von Stärken eines Kindes nicht zu unterschätzen.

Jede Eigenschaft hat zwei Seiten

Zudem sollten Eltern sich und den Kindern verdeutlichen, dass jede Eigenschaft von zwei Seiten beleuchtet werden kann. Vermeintliche Schwächen bergen oftmals Stärken in sich. Zum Beispiel kann ein schüchternes Kind ein einfühlsamer Zuhörer sein. Ein Kind, das im Unterricht oft zu viel redet, ist aber vielleicht ein Kind, das in der Freizeit mühelos neue Kontakte knüpft.

Konstruktiv zur Seite stehen

Dieser Wechsel des Blickwinkels kann verhindern, dass Erwachsene sich in Kritik verlieren, und hilft dabei, dem Kind konstruktiv zur Seite zu stehen, ohne sein Selbstwertgefühl zu mindern.